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Beats 360: Erste Beschwerden über Rauschen belegen keinen Serienfehler

Erste Besitzer der Beats 360 berichten von Rauschen, doch wie verbreitet das Phänomen ist und welche Rolle die Firmware spielt, ist noch unklar.

Die Beats 360 kamen am 24. September 2026 zum angekündigten US-Preis von 349,99 US-Dollar in den Handel. Kurz darauf berichteten Käufer von hörbarem Rauschen, auch wenn keine Musik läuft. Die Diskussionen unter Besitzern zeigen jedoch nicht, wie viele Geräte betroffen sind, und die Einschätzungen zur Wirkung der Firmware gehen auseinander. Bislang ist das ein beachtenswertes Signal, aber kein Beleg für einen Fehler des gesamten Modells, wie Beats in der Ankündigung mitteilt.

schwarze kabellose Kopfhörer auf schwarzer Oberfläche
Jason Leung

Was Besitzer berichten

In Reddit-Diskussionen beschreiben einige Nutzer ein Hintergrundgeräusch, das in stiller Umgebung hörbar ist und ihren Angaben zufolge bei verschiedenen Einstellungen bestehen bleibt. Andere schreiben, dass ihre Exemplare nicht rauschen. Das sind Selbstberichte und keine Tests von Geräten unter gleichen Bedingungen oder Statistiken zu Supportanfragen: Daraus lassen sich weder das Ausmaß des Phänomens noch seine Ursache bestimmen. Hier finden sich Berichte über Rauschen und entgegengesetzte Eindrücke von Besitzern.

Die Firmware gibt noch keine Antwort

MacRumors berichtete, dass am 22. September für die Beats 360 die Firmware 4A262 anstelle von 4A260 verfügbar wurde, merkte jedoch an, dass der Inhalt des Updates unbekannt sei. Besitzer beschreiben die Wirkung des Updates unterschiedlich: Einige sagen, das Rauschen sei geblieben, andere, der Klang habe sich verändert oder das Geräusch sei verschwunden. Diese Eindrücke belegen keinen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang; in den geprüften Materialien gibt es keine veröffentlichte Änderungsbeschreibung, die das Update mit der Beseitigung des Rauschens in Verbindung bringt, wie MacRumors berichtet.

Was über die Kopfhörer bekannt ist

Beats kündigte das Modell am 22. September an und teilte mit, dass der Verkauf im Einzelhandel am 24. September beginnen werde. Zu den Konstruktionsmerkmalen gehören austauschbare Ohrpolster und ein Kopfpolster: Die Anleitung von Apple erklärt, wie diese Teile ausgetauscht werden. Das bestätigt, dass sich die Polster wechseln lassen, belegt aber weder die allgemeine Reparierbarkeit der Kopfhörer noch die Langlebigkeit ihrer Elektronik. Weitere Angaben finden sich in der Ankündigung von Beats.

Beats gibt außerdem an, dass die kombinierte aktive und passive Geräuschunterdrückung des Modells bis zu 1,75-mal wirksamer sei als bei den Beats Studio Pro. Dieser Vergleich beruht auf der vom Hersteller angegebenen Methode und ist keine hier bestätigte unabhängige Messung, wie Beats erklärt.

Die ersten redaktionellen Tests erschienen am 22. September, dem Tag der Ankündigung und vor dem Verkaufsstart im Einzelhandel. So bewertete Tom’s Guide Sitz, Klang und Geräuschunterdrückung. Ein früher Test eines einzelnen Exemplars zeigt jedoch nicht, wie stark sich die von normalen Käufern erworbenen Geräte unterscheiden, und beantwortet nicht die Frage, wie verbreitet die Beschwerden sind.

Für eine belastbarere Einschätzung braucht es reproduzierbare Tests mehrerer Seriengeräte mit dokumentierten Firmware-Versionen sowie öffentliche Informationen zu einem möglichen Zusammenhang des Geräuschs mit der Software oder dem Gerät. Solange diese Daten fehlen, ist es angemessen, von Nutzerbeschwerden und nicht von einem Serienfehler zu sprechen – und das Ausbleiben von Beschwerden bei einem Teil der Besitzer nicht als Beleg dafür zu werten, dass es kein Problem gibt.

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