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inDrive, Pony.ai und NVIDIA prüfen Robotaxis in Kasachstan

Astana ist der mögliche erste Markt des Projekts: Die Unternehmen wollen technische, operative, regulatorische und wirtschaftliche Voraussetzungen für den Dienst bewerten

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In Astana könnten Fahrten mit Robotaxis über die inDrive-App angeboten werden, doch bislang geht es um die Vorbereitung des Projekts. Am 23. Oktober 2026 kündigten inDrive, Pony.ai und NVIDIA eine Absichtserklärung an: Die Unternehmen wollen die technische, operative, regulatorische und wirtschaftliche Machbarkeit eines Dienstes in Kasachstan bewerten. Als mögliche erste Stadt wurde Astana ausgewählt; ein Start soll nach einer Vereinbarung mit der Regierung des Landes erfolgen, heißt es in der Ankündigung von inDrive. Datum und Zeitplan des Projekts bestätigt auch die Pressemitteilung von Pony.ai.

Artikel: inDrive, Pony.ai und NVIDIA prüfen Robotaxis in Kasachstan
Zusammenfassung: Am 23. Oktober kündigten inDrive, Pony.ai und NVIDIA eine Absichtserklärung zur Prüfung eines Robotaxi-Dienstes in Kasachstan an. Pony.ai könnte Gen-7-Fahrzeuge bereitstellen, inDrive die Plattform und das Betriebsmodell, NVIDIA die Hyperion-Infrastruktur und das Sicherheitssystem Halos. Ein Start in Astana hängt von einer Vereinbarung mit der Regierung ab.
Bildrolle: Titelbild – die zentrale Idee
Abschnitt: 
Visuelles Motiv: Sensoren eines autonomen Robotaxis und auf dem Dach montiertes Lidar b
© jsonscraper · KI-generierte Illustration

Die Rollenverteilung ist bereits umrissen: Pony.ai soll Robotaxis der siebten Generation, Gen-7, bereitstellen, inDrive die App und Betriebsplattform und NVIDIA die auf Hyperion basierende Infrastruktur sowie die Sicherheitssysteme Halos. Dabei handelt es sich um ein geplantes Partnerschaftsmodell, nicht um die Beschreibung eines bereits laufenden Dienstes. In der Mitteilung der Unternehmen fehlen Angaben zum Start von Fahrgastfahrten, zur Größe der Flotte und zu den Preisen.

Warum das Projekt die NVIDIA-Plattform nutzt

NVIDIA Hyperion ist eine Referenzplattform für Sensorik und Rechenleistung in Fahrzeugen und Robotaxis der Autonomiestufe 4. In der Projektbeschreibung nennen die Partner außerdem das Sicherheitssystem NVIDIA Halos. Die Unternehmen haben weder die Fahrzeugkonfiguration für Kasachstan noch Ergebnisse von Tests auf lokalen Straßen veröffentlicht.

Für inDrive ist das eine Möglichkeit, autonome Fahrten zu erproben und sich dabei auf einen Anbieter von Fahrzeugen und Infrastruktur zu stützen, statt den gesamten Technologiestack selbst zu entwickeln. Die praktische Aufgabe reicht über die Integration in die App hinaus: Die Partner müssen Betrieb, Regulierung und Geschäftsmodell bewerten. Genau diese Bereiche sind Teil der angekündigten Machbarkeitsprüfung.

Was vor den ersten Fahrten nötig ist

Der angekündigte Ablauf sieht eine Vereinbarung mit der Regierung Kasachstans vor dem Start vor. Anschließend müssen die Partner festlegen, wo und unter welchen Bedingungen die Fahrzeuge eingesetzt werden können, wie die Wartung organisiert wird und wie sich die Einsatzbereitschaft des Systems vor Ort überprüfen lässt. Der Geschäftsführer von inDrive, Арсен Томский, verwies gesondert auf die winterlichen Bedingungen in Astana als Gelegenheit, die Technologie bei Schnee und Glatteis zu erproben; dies ist ein Prüfziel und kein veröffentlichtes Testergebnis.

Für Leserinnen und Leser sowie potenzielle Fahrgäste sind die nächsten konkreten Anhaltspunkte eine staatliche Vereinbarung, Angaben zum Testbetrieb und der Übergang von der Machbarkeitsprüfung zu einem bestätigten Startplan. Fahrten über inDrive sind bislang nicht angekündigt. Die Unternehmen wollen zudem prüfen, ob sich das Projekt nach dem geplanten Start in Astana auf weitere Städte Kasachstans und Märkte, in denen inDrive tätig ist, ausweiten lässt.

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